Politisches Credo

Meine politischen Überzeugungen in Kürze. Wer’s ausführlicher haben will, kann die entsprechenden Grundlagentexte anklicken!

 

Christlicher Glaube hat immer auch politische Konsequenzen. Gottesliebe und Nächstenliebe lassen sich nicht trennen. Wer aufrichtig beten will, muss sich auch für Menschlichkeit im Kleinen wie im Grossen einsetzen. Sonst werden die schönen Worte zum Geschwätz und Gott wird zum Götzen.

Gott in der Präambel

Grundsatzpapier zur C-Politik der CVP

 

Ich will meinen weltanschaulichen Hintergrund klar deklarieren. Darum politisiere ich in der CVP. In dieser Partei darf und muss die Frage gestellt werden, ob Entscheide, Haltungen und Politstil verträglich mit einer christlichen Überzeugung sind.

Gedanken zur christlichen Politik

 

Christliche Politik heisst für mich vor allem, dass ich versuche, ein christliches Gesellschaftsbild und Menschenbild durch mein Handeln anzustreben. Es geht um Werte und weniger um Normen. Vor allem glaube ich nicht, dass aus der Bibel konkrete Handlungsanweisungen abgeleitet werden können. Die Bibel ist für mich eine Quelle der Hoffnung, auch in schwierigen Situationen für das Gute einzustehen. Sie ist eine Quelle der Inspiration, was Grundwerte anbelangt.

Grundsatzpapier zur C-Politik der CVP

 

Die Respektierung der Menschenwürde ist für mich zentral. Sie wird heute von einzelnen Philosophen und de facto auch von Politikern zunehmend in Frage gestellt. Für Christinnen und Christen ist die Respektierung der Würde gerade der „Geringsten“, jene die keine Macht und keinen Einfluss haben, dagegen zwingend.

Menschenwürde

 

Die Tradition christlicher Sozialethik ist jedem Extremismus abhold. Sie respektiert die menschliche Person in ihrer Integrität und Freiheit. Freiheit soll aber immer auch dem Gemeinwohl dienen. Darum setzt christliche Politik für einen starken und schlanken Sozialstaat ein.

Gedanken zur christlichen Politik

 

Wegleitend sind dabei die Prinzipien der Subsidiarität und der Solidarität. Wo einzelne und Gruppen aus eigener Kraft ihr Leben bewältigen können, dürfen sie nicht vom Staat bevormundet werden. Wo dies in wesentlichen Belangen nicht möglich ist, hat der Staat so helfend einzugreifen, dass sie möglichst bald wieder auf eigenen Füssen stehen können. Die CVP hat dies auf die Formel „liberal-sozial“ gebracht.

liberal, sozial – noch christlich?

 

Ich stehe auch zum säkularen Staat. Kirche und Staat sind zu entflechten. Nicht alles, was kirchenintern moralisch wünschenswert ist, muss im Staat zum Gesetz werden. Gesetze müssen vor allem auch sozialschädliches Handeln verbieten. Was das ist, ist ohne Bezug auf religiöse Überzeugungen zu begründen. Darum kämpfe ich gegen religiösen Fundamentalismus, den es in allen Religionen gibt.

 

Der Mensch ist grundsätzlich gut. Dass er aber zu allem fähig ist – im Guten wie im Bösen – lehrt uns die Geschichte. Der Tatsache, dass sich Menschen immer auch destruktiv verhalten können ist in der Politik Rechnung zu tragen. Dem dient letztlich die Gesetzgebung.

Grundsatzpapier zur C-Politik der CVP

 

Christliche Politik hat auch Konsequenzen für den Stil des Politisierens. Ich stehe gerne im Dialog mit anderen Parteien. Menschenverachtende Propaganda bekämpfe ich. Das ist die Lehre, die wir aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts zu ziehen haben: Wehret den Anfängen!

Grundsatzpapier zur C-Politik der CVP

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